Eltern für Familienzentren

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Über uns

Wir sind ein Bündnis von Eltern in Neukölln und setzen uns als solches für den Ausbau und die Weiterentwicklung der Familienzentren, der Familienbildung und der Frühen Hilfen in Berlin ein.
Durch den Austausch mit Akteur_innen aus der Familienbildung und den Frühen Hilfen streben wir für uns und andere Familien politische Teilhabe und Handlungsfähigkeit in unserer Stadt, insbesondere in unserem Bezirk, an.

Unser Bündnis

Lies hier über unsere Entstehungsgeschichte,

wer wir sind, wie du mit deinem Kind

politisch teilhaben kannst und was wir mit "frühkindlicher Politikbildung" meinen

und fördern wollen.

Über unser Bündnis

Bündnispartner_innen

Unser Bündnis lebt von der Vernetzung mit Akteur_innen aus Berliner Familienzentren, den Frühen Hilfen, der Politik, den Medien, der Wissenschaft und der Kunst. Gemeinsam machen wir uns für die Kleinsten stark.

Bündnispartner_innen

Unsere Veranstaltungen

  • 5. Juli 2026: Im Gespräch mit DIE LINKE Neukölln

    Anmeldung per Mail an eltern-fuer-familienzentren@posteo.de


    Am Sonntag, 05.07., funktioniert sich die Rote Lilly, Emser Str. 114, in einen Spielraum für euch und eure Kinder um.


    Auf einem Krabbel- und Spielteppich sprechen wir mit Vertreter_innen der LINKEN über die Familienpolitik in Neukölln, insbesondere über die Förderung der Familienzentren, die Bedürfnisse von Alleinerziehenden und alles, was euch sonst noch bewegt oder was ihr Politiker_innen schon immer einmal fragen bzw. sagen wolltet.


    Kinder jeden Alters sind willkommen!


    Von den LINKEN haben bestätigt:


    Ahmed Abed (Kandidat für das Bezirksbürgermeisteramt)

    Sarah Nagel (Bezirksstadträtin, hat abgesagt)

    Rouzbeh Taheri (Kandidat für das Abgeordnetenhaus)

    Emmi Stiegler (Stellvertretende Sprecherin Bezirksvorstand)


    Wo: Rote Lilly, Emser Str. 114

    Wann: 14:30 - 15:30 Uhr + offener Ausklang

    Was: Spielen für Babys und Kinder jeden Alters, Rote Lilly kennenlernen, mit Politiker_innen sprechen


    Wickelmöglichkeit vorhanden Leider wenig Abstellmöglichkeiten für Kinderwagen.


    Wir würden uns sehr freuen, dich und vllt. auch dein/e Kind/er bei diesem Austausch begrüßen zu dürfen. Für die Organisation freuen wir uns über Rückmeldungen bis Donnerstag, 02.07., falls du planst zu kommen.

    Ihr seid aber auch ohne Anmeldung herzlich willkommen!

  • Vergangene Veranstaltungen: siehe unten "Aktivitäten"


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Aktivitäten

Schutzraum braucht Schutz

BERLIN taz | Ein gutes Dutzend Mütter hockt auf gelben Sitzkissen im Kreis, in ihrer Mitte krabbeln einige Kleinkinder, andere kuscheln sich in den Mama-Schoß. Routiniert stimmen die Frauen nach Anweisung von Kursleiterin Ulrike Mierau den „Mango-Song“ an, einen Evergreen in Mutter-Kind-Gruppen – sogar als Kanon läuft er rund. Kein Zweifel: Der „Musikgarten“-Kurs macht Großen wie Kleinen sichtlich Freude.

Kleinkindzentrum darf vorerst bleiben

Vor einigen Wochen schlugen die Mütter und Mitarbeiterinnen des „Shehrazad“ Alarm: Das Bezirksamt von Berlin-Neukölln hatte Einsparungen im sozialen Bereich angekündigt, eine Schließung des Familienzentrums stand im Raum.

„Das ist berlinweit das einzige kommunale Kleinkindzentrum, das als Schutzraum ausschließlich für Frauen und ihre Kinder dient“, sagte damals Gisela Fahlbusch dem Tagesspiegel. Die Alleinerziehende Mutter besucht mit ihren beiden Kindern häufig das Shehrazad.

Bundestag kommt zu »Shehrazad«

Da der Erhalt des »Shehrazad« am Standort in der Roseggerstraße 9 ab 2026 ungewiss ist, und wir dadurch langfristig Angebots­einschränkungen befürchten, liegt es uns Eltern am Herzen, Politikerinnen und Politiker unsere Gemeinschaft im »Shehrazad« erleben zu lassen und ihnen zu verdeutlichen, warum Familienzentren so wichtig für uns sind, und wie sehr wir die Begleitung durch die Sozialarbeiterinnen und Kursleiterinnen im »Shehrazad« schätzen.

Mütter kämpfen um ihren Treffpunkt

BERLIN Berliner Woche: Die Mütter vom Familienzentrum Shehrazad in der Roseggerstraße 9 schlagen Alarm. Die Koordinatorin hat zu Ende Februar gekündigt, eine neue ist noch nicht eingestellt. Außerdem steht anscheinend eine empfindliche Kürzung der Honorarmittel in Aussicht.

Besuch im Bundestag bei Hakan Demir (SPD)

Am 27.06.2024 konnten wir, einige Familien aus Neukoelln und einige Mitarbeiterinnen aus zwei Neukoellner Familienzentren, unsere Anliegen direkt in den Bundestag bringen. Der Bundestagsabgeordnete Hakan Demir (SPD) hatte uns zu einem einstündigen Gespräch eingeladen, in dem wir Fragen und Wünsche an die Politik äußern konnten. 

Wir nutzten diese Gelegenheit, um die Wichtigkeit der Neuköllner Familienzentren Hakan gegenueber zu betonen und um ihren Ausbau zu bitten. Wir verdeutlichten Hakan unser Anliegen, dass das Recht auf Familienbildung nicht weiter als Kann-Leistung gehandhabt werden solle, sondern fuer alle Familien flaechendeckend umgesetzt werden solle und leicht zugaenglich sein muesse. Eindrucksvoll waren die persoenlichen Berichte zweier alleinerziehender Muetter, die von ihren enormen Schwierigkeiten aufgrund von Kitaplatzmaengel und allgemein mangelnder Unterstuetzung fuer Alleinerziehende berichteten. Mit unseren Themen stiessen wir bei Hakan auf offene Ohren und unsere Kinder konnten erleben, dass Hakan als politischer Verantwortungstraeger fuer unsere Bedarfe ansprechbar ist. Gemeinsam mit Hakans Bueromitarbeiterinnen hatten wir im Bundestag fuer unsere Kinder einen Raum mit Krabbelteppich und Spielzeug vorbereiten duerfen. Ein benachbarter Raum wurde uns als Ruhe- und Stillraum zur Verfügung gestellt, damit der Ausflug kleinkindgerecht ablaufen konnte.

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Bündnis 90/Grüne zu Besuch im Shehrazad

Im Frühjahr 2024 geriet die Lage im Shehrazad, einem wichtigen Treffpunkt für Mütter und Kinder in Neukölln, wieder in eine kritische Phase. Durch die öffentliche Berichterstattung wurde auch Bahar Haganipour, Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses Berlin (B90/Grüne), auf den Ort aufmerksam und nahm Kontakt zu den Müttern auf, um sich ein Bild von der Situation zu machen. Am 27. August 2024 besuchte sie gemeinsam mit Susanna Kahlefeld, Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen und direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises, den Mutter-Kind-Treff im Shehrazad.

Während ihres Besuchs im Bewegungsraum tauschten sich Haganipour und Kahlefeld mit rund 15 Müttern über die aktuellen Herausforderungen des Shehrazad aus. Dabei ging es nicht nur um die konkrete Lage vor Ort, sondern auch um die allgemeine Situation der Neuköllner Familienzentren und die Sozialpolitik des Landes, insbesondere im Hinblick auf die finanziellen Engpässe in Bund und Land.

Die Politikerinnen bestärkten die Mütter darin, beständige Strukturen aufzubauen, die die Interessen von Familienzentren und Familienbildung langfristig vertreten. Sie betonten, wie wichtig es ist, gut vernetzt zu sein und schnell Aufmerksamkeit zu generieren, wenn gefährdete Orte wie das Shehrazad Unterstützung benötigen.


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